EFH Zihl, Beinwil am See

Jahr 2008

Anzahl Zimmer 6

Wohngeschosse 2

Label Minergie-P

Projektdokumente Solarer Direktgewinn

Bericht Baubiologie

Bau der Woche

Bericht Energienachrichten


Ein ganzheitlicher Ansatz in Bezug auf Architektur, Bauökologie, Baubiologie und Energie führte zu dem solaren Direktgewinnhaus in Beinwil am See. Die Ausrichtung nach Süden ermöglicht eine weitgehende Beheizung des Gebäudes und die Warmwasseraufbereitung mit der Sonne. Der Winter ist die kritische Jahreszeit für das Solarhaus. In den Monaten November bis Januar ist bei länger anhaltender Bewölkung oder Nebel das „Zuheizen“ mit einem Stückholzofen nötig. Der Verbrauch in einer Heizperiode liegt bei rund einem Ster (Raummeter) Buchenholz.
Beim Neubau EFH Zihl wurde wo immer möglich Holz als Baustoff verwendet. Als Schalung bei der Fassade dient unbehandelte, sägerohe Tanne. Die restlichen Fassadenteile sind aus Dreischichtplatten gefertigt und mit Naturfarben lasiert. Die massiven Innenwände sind mit Lehm verputzt, dieser hilft die Feuchtigkeit im Innern zu absorbieren und schafft ein angenehmes Raumklima.
Die Umgebung wurde so naturnah wie möglich realisiert. Nebst einem Gemüse- und Obstgarten mit Hochstammbäumen zur Selbst-versorgung, wurden verschiedene Kleinstrukturen erstellt (Ast- und Steinhaufen, Tümpel und verschienste Pionierstandorte, Säume, sowie Wildbienennisthilfen). 

Minergie-P-Label: AG-018-P 

 

 

ökologisches Bauen
Minergie-P Gebäude
Holzbau Architektur
solarer Direktgewinn
nachhaltige Architektur
Architekturbüro Wettingen

Situation

Erdgeschoss

Obergeschoss

Schnitt

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